
PRAXIS
-
4 gefährliche Missverständnisse
Oft entscheidet der erste Eindruck über den beruflichen Werdegang
und über den persönlichen Erfolg. Und der hängt in
starkem Maße auch von Ihren körpersprachlichen Signalen ab.
Vom ersten Tag unseres Lebens an teilen wir damit unser Befinden der
Umwelt mit. Bis auf kleinere kulturelle Unterschiede ist die
Körpersprache international. Aber Vorsicht: hier liegt der Teufel
im Detail:
Autor
Hermann Straubinger
comeeco - content meets concept
hs@comeeco.de
www.comeeco.de
- Amerikanische Männer sitzen oft gewohnheitsmäßig mit übereinander geschlagenen Beinen, wobei der Knöchel des einen Beins quer über dem Knie des anderen liegt. In Europa können ordentlich über das andere geschlagene Beine auf Nervosität und Zurückhaltung hinweisen. Gerade und mit geschlossenen Oberschenkeln zu sitzen dagegen empfindet ein Amerikaner als unmännlich.
- In einigen Kulturen wie etwa Japan gilt es als unhöflich, seinem Gegenüber direkt in die Augen zu schauen. Bei uns dagegen signalisiert es besondere Offenheit.
- Vor der Brust verschränkte Arme gelten in Amerika als Abwehrhaltung. Bei uns zeigen sie meist an, dass man zwar im Augenblick nicht unbedingt handeln möchte, aber sehr wohl bereit ist zuzuhören.
- Das OK-Zeichen aus dem englischen Raum ist für Franzosen eine „Null“ und für Japaner „Geld“ (Daumen und Zeigefinger bilden ein O, die übrigen Finger sind abgespreizt). Unser "Daumen hoch" bedeutet in Griechenland das gleiche wie unsere Mittelfinger-Geste.
Autor
Hermann Straubinger
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