
PRAXIS
-
Konstruktive Gespräche mit den 4 Grundregeln der Dialektik
Von der Antike bis ins Mittelalter galt die Dialektik als ein
unverzichtbares Fachgebiet jeder höheren Erziehung und Bildung. In
unserer modernen Welt wird diese alte Kunst jedoch häufig
vernachlässigt oder sie wird verfremdet genutzt, um in
Gesprächen den „Gegner“ in die Enge zu treiben und
verbal mattzusetzen. In der Praxis kommen heute oft nur die
dialektischen Kunstgriffe zur Anwendung, während die
ursprünglichen Lehrinhalte der antiken Dialektik aus dem Blickfeld
geraten. Dabei sind diese heute aktueller denn je.
Denn in unserer Gesellschaft, in der Kommunikation eine Schlüsselposition einnimmt, werden immer und überall Gespräche oder Auseinandersetzungen geführt, und unendlich viel Zeit und Energie wird dadurch verschwendet, dass Menschen aneinander vorbeireden und schlüssige Ergebnisse von Gesprächen bzw. Auseinandersetzungen einfach ausbleiben.
Dabei sind die 4 Grundgedanken der Dialektik sehr einfach und einprägsam:
Quelle
Stéphane Etrillard, Düsseldorf
secs Management Institute
Telefon: +49 (0211) 7 57 07 40
Telefax: +49 (0211) 75 00 53
Web: www.etrillard.com
E-Mail: info@etrillard.com
Denn in unserer Gesellschaft, in der Kommunikation eine Schlüsselposition einnimmt, werden immer und überall Gespräche oder Auseinandersetzungen geführt, und unendlich viel Zeit und Energie wird dadurch verschwendet, dass Menschen aneinander vorbeireden und schlüssige Ergebnisse von Gesprächen bzw. Auseinandersetzungen einfach ausbleiben.
Dabei sind die 4 Grundgedanken der Dialektik sehr einfach und einprägsam:
- Die erste Regel formulierte Platon: „Verhalte Dich nicht egozentrisch.“ – Sie lässt sich mit dem simplen Gedanken der Wechselrede konkretisieren: Die Parteien reden abwechselnd und hören einander zu.
- Aus dem gegenseitigen Zuhören ergibt sich eine zweite Regel: Die Parteien geben ausdrücklich an, wann sie den Ansichten der jeweils anderen Partei widersprechen. Tun sie dies nicht, gilt dieses Unterlassen als Zustimmung. So wird vermieden, dass die Beteiligten aneinander vorbeireden.
- Damit die Parteien einander dann überhaupt verstehen, gilt als dritte Regel: Die Gesprächspartner drücken sich klar und eindeutig aus, um Missverständnisse möglichst zu vermeiden.
- Und die letzte Grundregel lässt sich von Aristoteles ableiten, der sagte: „Analysiere und argumentiere logisch.“ Sprich: Widersprüche in der eigenen Argumentation oder zu dem, womit man sich bereits einverstanden gezeigt hat, sind nicht zulässig.
Quelle
Stéphane Etrillard, Düsseldorf
secs Management Institute
Telefon: +49 (0211) 7 57 07 40
Telefax: +49 (0211) 75 00 53
Web: www.etrillard.com
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