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Weltweite Gehaltssteigerungen 2008 - Inder müßte man sein!
In Deutschland werden die Gehälter im kommenden Jahr voraussichtlich um 2,7 Prozent steigen. Sie werden damit 1,1 Prozentpunkte über der vom Internationalen Währungsfonds (IWF) für Deutschland erwarteten Inflationsrate von 1,6 Prozent liegen. Dies ist das Ergebnis einer globalen Gehaltsstudie, die das Beratungsunternehmen Mercer jährlich durchführt.
Weltweit ist mit durchschnittlichen Gehaltssteigerungen von 6 Prozent bzw. 1,9 Prozentpunkten über der Inflationsrate zu rechnen. Für Nordamerika und Westeuropa werden die geringsten Gehaltszuwächse prognostiziert. Die höchsten Gehaltssteigerungen werden in Indien erwartet: Mit 14,1 Prozent dürften die Zuwächse dort fast 10 Prozent über der prognostizierten Inflationsrate liegen.
„Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass sich kurzfristige Einsparungen, wie sie durch den Einsatz von günstigen Arbeitskräften in Wachstumsländern wie zum Beispiel Indien erzielt werden, nicht fortsetzen werden. Multinationale Unternehmen müssen sowohl das aktuelle Gehaltsgefüge als auch die in Zukunft zu erwartenden Gehaltssteigerungen ins Auge fassen, wenn sie darüber nachdenken, in welchen Ländern sie verstärkt Personal aufbauen wollen“, so Dirk Ewert, Vergütungsexperte von Mercer in Deutschland.
Beschäftigte in Westeuropa können durchschnittlich mit einem Gehaltszuwachs von 3,4 Prozent bei einer voraussichtlichen Inflationsrate von 1,3 Prozent rechnen. Der höchste durchschnittliche Anstieg in Europa wird zum fünften Mal in Folge für Griechenland prognostiziert, mit durchschnittlich 5 Prozent Gehaltssteigerung bei einer Inflationsrate von 3,2 Prozent. Beschäftigte in Irland können mit Gehaltssteigerungen von 4,7 Prozent und einer voraussichtlichen Inflationsrate von 2,1 Prozent rechnen. Die niedrigste durchschnittliche Gehaltssteigerung in Westeuropa ist in der Schweiz zu erwarten. Hier dürften die Gehälter lediglich um 2,5 Prozent steigen. Aufgrund der niedrigen Inflationsrate von nur einem Prozent ist aber dennoch mit einer realen Gehaltssteigerung von 1,5 Prozentpunkten zu rechnen. „Die Schweiz hat seit Jahren nur sehr moderate Gehaltssteigerungen zu verzeichnen und liegt im europäischen Vergleich immer auf den hinteren Rängen. Der für 2008 prognostizierte niedrige Anstieg ist also keine Überraschung“, erklärt Dirk Ewert.
In Deutschland fällt die durchschnittliche Gehaltssteigerung mit voraussichtlich 2,7 Prozent bei einer prognostizierten Inflationsrate von 1,6 Prozent im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern relativ gering aus. Mercer-Experte Dirk Ewert ergänzt: „In Einzelfällen sind aber durchaus auch Steigerungen um etwa 5 Prozent zu erwarten.“
In Osteuropa wird mit 6,9 Prozent eine sehr hohe durchschnittliche Inflationsrate erwartet. Die Gehälter werden in dieser Region aller Voraussicht nach um durchschnittlich 2,3 Prozent zulegen. Die größte Steigerung wird für Russland prognostiziert. Die Beschäftigten dort können mit einem durchschittlichen Anstieg der Gehälter um 10,2 Prozent bei einer Inflationsrate von 7,5 Prozent rechnen. Schlusslicht in Osteuropa ist Serbien: Hier werden die Gehälter im Durchschnitt voraussichtlich zwar um 4,8 Prozent steigen, jedoch muss von einer Inflationsrate von 6,1 Prozent ausgegangen werden.
„Osteuropa bleibt für europäische und multinationale Unternehmen schon aufgrund seiner Nähe zu Westeuropa weiterhin sehr interessant. Unsere Studie zeigt, dass die Gehaltssteigerungen in den osteuropäischen Ländern deutlich niedriger ausfallen werden als zum Beispiel in Indien. Damit nimmt die Attraktivität von Osteuropa als Wirtschaftsstandort weiter zu“, so Dirk Ewert weiter.
Eine Übersicht der zu erwartenden weltweiten Gehaltssteigerungen 2008 finden Sie hier>>>
Zur Studie
Die in über 60 Ländern erhobenen Daten des „Mercer Global Compensation Planning Report 2008“ decken fünf Arbeitnehmerbereiche ab: Führungskräfte, Geschäftsleitung, Verkauf/Vertrieb, Administration und technisches Fachpersonal. Die in dieser Veröffentlichung angegebenen Werte beziehen sich auf den Durchschnitt aller Arbeitnehmergruppen und repräsentieren die prognostizierten Gehaltserhöhungen in Prozent. Als Basis der Auswertung dienten die Ergebnisse der internationalen Mercer-Vergütungsstudie „Total Remuneration Survey“. Die Angaben zu den erwarteten Inflationsraten stammen primär vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Weltweit ist mit durchschnittlichen Gehaltssteigerungen von 6 Prozent bzw. 1,9 Prozentpunkten über der Inflationsrate zu rechnen. Für Nordamerika und Westeuropa werden die geringsten Gehaltszuwächse prognostiziert. Die höchsten Gehaltssteigerungen werden in Indien erwartet: Mit 14,1 Prozent dürften die Zuwächse dort fast 10 Prozent über der prognostizierten Inflationsrate liegen.
„Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass sich kurzfristige Einsparungen, wie sie durch den Einsatz von günstigen Arbeitskräften in Wachstumsländern wie zum Beispiel Indien erzielt werden, nicht fortsetzen werden. Multinationale Unternehmen müssen sowohl das aktuelle Gehaltsgefüge als auch die in Zukunft zu erwartenden Gehaltssteigerungen ins Auge fassen, wenn sie darüber nachdenken, in welchen Ländern sie verstärkt Personal aufbauen wollen“, so Dirk Ewert, Vergütungsexperte von Mercer in Deutschland.
Beschäftigte in Westeuropa können durchschnittlich mit einem Gehaltszuwachs von 3,4 Prozent bei einer voraussichtlichen Inflationsrate von 1,3 Prozent rechnen. Der höchste durchschnittliche Anstieg in Europa wird zum fünften Mal in Folge für Griechenland prognostiziert, mit durchschnittlich 5 Prozent Gehaltssteigerung bei einer Inflationsrate von 3,2 Prozent. Beschäftigte in Irland können mit Gehaltssteigerungen von 4,7 Prozent und einer voraussichtlichen Inflationsrate von 2,1 Prozent rechnen. Die niedrigste durchschnittliche Gehaltssteigerung in Westeuropa ist in der Schweiz zu erwarten. Hier dürften die Gehälter lediglich um 2,5 Prozent steigen. Aufgrund der niedrigen Inflationsrate von nur einem Prozent ist aber dennoch mit einer realen Gehaltssteigerung von 1,5 Prozentpunkten zu rechnen. „Die Schweiz hat seit Jahren nur sehr moderate Gehaltssteigerungen zu verzeichnen und liegt im europäischen Vergleich immer auf den hinteren Rängen. Der für 2008 prognostizierte niedrige Anstieg ist also keine Überraschung“, erklärt Dirk Ewert.
In Deutschland fällt die durchschnittliche Gehaltssteigerung mit voraussichtlich 2,7 Prozent bei einer prognostizierten Inflationsrate von 1,6 Prozent im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern relativ gering aus. Mercer-Experte Dirk Ewert ergänzt: „In Einzelfällen sind aber durchaus auch Steigerungen um etwa 5 Prozent zu erwarten.“
In Osteuropa wird mit 6,9 Prozent eine sehr hohe durchschnittliche Inflationsrate erwartet. Die Gehälter werden in dieser Region aller Voraussicht nach um durchschnittlich 2,3 Prozent zulegen. Die größte Steigerung wird für Russland prognostiziert. Die Beschäftigten dort können mit einem durchschittlichen Anstieg der Gehälter um 10,2 Prozent bei einer Inflationsrate von 7,5 Prozent rechnen. Schlusslicht in Osteuropa ist Serbien: Hier werden die Gehälter im Durchschnitt voraussichtlich zwar um 4,8 Prozent steigen, jedoch muss von einer Inflationsrate von 6,1 Prozent ausgegangen werden.
„Osteuropa bleibt für europäische und multinationale Unternehmen schon aufgrund seiner Nähe zu Westeuropa weiterhin sehr interessant. Unsere Studie zeigt, dass die Gehaltssteigerungen in den osteuropäischen Ländern deutlich niedriger ausfallen werden als zum Beispiel in Indien. Damit nimmt die Attraktivität von Osteuropa als Wirtschaftsstandort weiter zu“, so Dirk Ewert weiter.
Eine Übersicht der zu erwartenden weltweiten Gehaltssteigerungen 2008 finden Sie hier>>>
Zur Studie
Die in über 60 Ländern erhobenen Daten des „Mercer Global Compensation Planning Report 2008“ decken fünf Arbeitnehmerbereiche ab: Führungskräfte, Geschäftsleitung, Verkauf/Vertrieb, Administration und technisches Fachpersonal. Die in dieser Veröffentlichung angegebenen Werte beziehen sich auf den Durchschnitt aller Arbeitnehmergruppen und repräsentieren die prognostizierten Gehaltserhöhungen in Prozent. Als Basis der Auswertung dienten die Ergebnisse der internationalen Mercer-Vergütungsstudie „Total Remuneration Survey“. Die Angaben zu den erwarteten Inflationsraten stammen primär vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
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